Einen Greyhound aus der Rennindustrie zu adoptieren bedeutet (wie bei jedem Tier, das aus dem Tierschutz kommt) einer geschundenen Seele ein Zuhause zu geben. Die neue Familie sollte viel Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen und dem Grey die Zeit geben, die er braucht, die Vergangenheit zu vergessen und die neue Lebenssituation kennen zu lernen.
Das Leben eines Rennhundes ist in Irland sehr strukturiert: Zwinger, Training, Zwinger! Greyhounds kennen das Leben in einer Familie meist nicht, ausser Sie adoptieren einen Greyhound, der in einer Pflegefamilie gelebt hat. Stiegensteigen, Autofahren, regelmäßige Spaziergänge, Alleinebleiben, .... das alles muss gelernt werden.
Greys werden als Jagdhunde gezüchtet. Kleine Tiere wie Hühner, Katzen, Hasen oder auch Mini-Hunde werden oft (nicht immer) als Jagdobjekt angesehen. Bitte bedenken Sie bei Ihrem Interesse an diesen Hunden, dass dieser Jagdtrieb auch bei der Adoption noch vorhanden sein wird/kann!!! Diese Hunde sind keine Maschinen, man kann den Jagdtrieb nicht einfach ausknipsen, aber Greyhounds können durchaus schnell lernen und ein Zusammenleben mit anderen Tieren funktioniert mit viel Geduld und Spucke in den meisten Fällen bestimmt. ZB lebt Sonny mit zwei Chihuahuas, Lacey mit zwei Katzen und Molly auch mit zwei Katzen zusammen.